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"Die zwei Wölfe“
2020-06-04 14:23
von Die Wegebegleiter
(Kommentare: 0)

"Die zwei Wölfe“

Der alte Indianer Seskateh und sein Enkel Tahuameh saßen in ihrem Tipi, ihrem Zelt, am Lagerfeuer. Seskateh, von vielen harten Wintern gezeichnet, war ein weiser Mann.

 Sein langes, weißes Haar reichte ihm bis zur Hüfte. Seine faltige Haut war gegerbt von der Sonne. Tahuameh, ein Knabe von etwa 6 Jahren, verehrte seinen Großvater. Er liebte vor allem die vielen eschichten, die der alte Mann zu erzählen wusste.Eine Zeit lang starrten beide wortlos in die lodernden Flammen. Nach einer Weile forderte der Kleine seinen Großvater auf, ihm eine Geschichte zu erzählen. Und so begann der weise Mann....

"In Deinem Leben wird Dir vieles widerfahren, Tahuameh. Doch wisse, dass alles, was Dir widerfährt, aus Deinem Herzen kommt. In Deinem Herzen leben zwei Wölfe.

Der eine Wolf, das ist der Wolf der Dunkelheit, der Ängste, des Misstrauens und der Verzweiflung. Er bringt Dir böse Träume, viel Leid und Schmerz. Der andere Wolf, das ist der Wolf des Lichts, der Hoffnung, der Lebensfreude und der Liebe. Er bringt Dir gute Träume, er schenkt Dir Mut und Hoffnung, er zeigt Dir den rechten Weg und gibt Dir weisen Rat."

Tahuameh sah seinen Großvater mit großen Augen an. Der Alte schwieg eine Weile und legte seine Hand auf die Schulter des Knaben. Voller Ungeduld sagte der Kleine: „Erzähle weiter, Großvater. Was ist mit den Wölfen in meinem Herzen?“

Und so fuhr der Alte fort: „Beide Wölfe kämpfen oft miteinander. Sie umkreisen sich gegenseitig und fletschen ihre Zähne. Sie gehen sich gegenseitig an die Kehle, so lange bis einer der beiden kraftlos zu Boden sinkt. Doch sie können nicht sterben. Denn sie sind keine gewöhnlichen Wölfe. Immer wieder, Nacht für Nacht, Tag für Tag erwachen sie zu neuem Leben und beginnen von vorn. sie ruhen niemals.“

Wieder schwieg der alte Mann eine Weile. Doch Tahuameh war ungeduldig. „Welcher Wolf gewinnt?“ fragte der Enkel. „Großvater, sag schon. Welcher Wolf gewinnt?“

Seskateh lächelte und legte seinen Arm um die Schultern des Knaben.

„Der, den du fütterst!“ antwortete der Indianer.

Geschichte von Marcel Offermann

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